{"id":9057,"date":"2023-02-13T18:01:11","date_gmt":"2023-02-13T17:01:11","guid":{"rendered":"https:\/\/st-andrae.info\/?page_id=9057"},"modified":"2023-02-13T18:06:15","modified_gmt":"2023-02-13T17:06:15","slug":"die-stadt-als-galerie-vernissage-12","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/st-andrae.info\/hr\/galerie-ii-archiv\/die-stadt-als-galerie-vernissage-12\/","title":{"rendered":"Die Stadt als Galerie &#8211; Vernissage 12"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausstellung &#8211; <strong>Georg Brandner <\/strong>und <strong>Ralf R\u00f6ll <\/strong>&#8211; Malerei<\/h3>\n\n\n\n<p>Ausstellungsdauer: &nbsp;&nbsp;&nbsp; 20. September 2015 bis 8. J\u00e4nner 2016<\/p>\n\n\n\n<p>Er\u00f6ffnung: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Donnerstag, 19. November 2015, 18.30 Uhr<\/p>\n\n\n\n<p>Die Werke in dieser Ausstellung verbindet die gestische, ausdrucksstarke und plastische Malerei beider K\u00fcnstler, in der malerische Abstraktion und assoziativ wiedererkennbare Elemente zu einem Ganzen verschmelzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Georg Brandner<\/strong> ist mit seinen Werken in den Bereichen Malerei, Grafik und Raumgestaltung sowie Skulpturen aus Glas in vielen L\u00e4ndern der Welt pr\u00e4sent. Seine Glasobjekte zeichnen r\u00e4umlich nach, was in den Gem\u00e4lden als Schichtungen auf der Leinwand erscheint. Er arbeitet plastisch mit der Farbe und malerisch mit dem dreidimensionalen Material. In den Bildern, die aus vielen einander \u00fcberlagernden Schichten komponiert sind, werden organisch anmutende Elemente mit past\u00f6ser Farbe auf der Leinwand regelrecht herausmodelliert. Die Farbe Rot dominiert viele der Bilder und deutet auf seine Besch\u00e4ftigung mit dem k\u00f6rperlichen oder inner-k\u00f6rperlichen. Bei aller Abstraktion erkennt man immer wieder organhafte Strukturen, wie zum Beispiel Augen, Saugn\u00e4pfe, Blattrippen, Fischgr\u00e4ten, oder auch &#8211; wie in dem Werk &#8220;Herbarium&#8221; &#8211; eine versteckte weibliche Figur. Die Motive sprechen das Sinnliche an, und gehen unter die Haut.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ralf R\u00f6ll<\/strong> wirft immer wieder den Blick auf das, was sich unter der Haut oder unter der Oberfl\u00e4che befindet. Seine Bilder sind oft in untereinander abgegrenzte Bereiche aufgeteilt, in denen strenge Abstraktion und organische Elemente nebeneinander liegen &#8211; eine<\/p>\n\n\n\n<p>Andeutung darauf, dass man ein Thema immer von mehreren Seiten gleichzeitig betrachten kann. Er malt nicht nur auf Leinwand sondern auch auf Glas, die transparenten Schichten, die so entstehen, sind auf Glas oder Leinwand pr\u00e4sent und deuten immer auf einen Blick hinter das unmittelbar Sichtbare, oder eben unter die Oberfl\u00e4che. Er arbeitet gestisch, teilweise auch mit gesch\u00fctteter und getr\u00e4ufelter Farbe, die eine Illusion von einzelnen, hintereinander angeordneten Ebenen vermittelt. In diesen sich \u00fcberlagernden Schichten sind immer wieder Objekte angedeutet, die mehr erahnt als gesehen werden &#8211; als w\u00e4ren sie vergraben und noch im Boden verborgen, wie bei einer arch\u00e4ologischen Ausgrabung. Unter der Oberfl\u00e4che &#8211; im Erdreich, oder auch im Unterbewusstsein.<\/p>\n\n\n\n<p>Beiden Malern ist ein lyrischer Umgang mit der Farbe und der Abstraktion eigen. Das Zusammenspiel von \u00c4hnlichkeiten und Kontrasten zwischen den einzelnen Werkgruppen ergibt eine feine Balance im Gesamtbild der Ausstellung.<\/p>\n\n\n\n<p>Sibylle von Halem, November 2015<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/picasaweb.google.com\/116905732083908928767\/Vernissage12?authkey=Gv1sRgCPnO7_az8s2MKQ\">Zu den Bildern<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausstellung &#8211; Georg Brandner und Ralf R\u00f6ll &#8211; Malerei Ausstellungsdauer: &nbsp;&nbsp;&nbsp; 20. September 2015 bis 8. J\u00e4nner 2016 Er\u00f6ffnung: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Donnerstag, 19. November 2015, 18.30 Uhr Die Werke in dieser Ausstellung verbindet die gestische, ausdrucksstarke und plastische Malerei beider K\u00fcnstler, in der malerische Abstraktion und assoziativ wiedererkennbare Elemente zu einem Ganzen verschmelzen. 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