{"id":9079,"date":"2023-02-13T18:03:25","date_gmt":"2023-02-13T17:03:25","guid":{"rendered":"https:\/\/st-andrae.info\/?page_id=9079"},"modified":"2023-02-13T18:15:09","modified_gmt":"2023-02-13T17:15:09","slug":"die-stadt-als-galerie-vernissage-1","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/st-andrae.info\/hr\/galerie-ii-archiv\/die-stadt-als-galerie-vernissage-1\/","title":{"rendered":"Die Stadt als Galerie &#8211; Vernissage 1"},"content":{"rendered":"<p>(03.10.2013)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/st-andrae.info\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/head1.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"480\" height=\"93\" src=\"https:\/\/st-andrae.info\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/head1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9114\" srcset=\"https:\/\/st-andrae.info\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/head1.jpg 480w, https:\/\/st-andrae.info\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/head1-300x58.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Beschreibung der ausstellenden K\u00fcnstler Hironori Katagiri, Lucija Stramec, Helmut Machhammer, Sibylle von Halem, Dusan Kirbis und Manfred M\u00f6rth<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hironori KATAGIRI<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(Japan) 1958 Born in Kesennuma, Japan.<\/p>\n\n\n\n<p>1981 Studied at Miyagi University of Education, Art Course, Sendai, Japan.<\/p>\n\n\n\n<p>1982 &#8211; 85 Assistant Organiser, Symposion Lindabrunn, Austria.<\/p>\n\n\n\n<p>1989 Organiser, Sendai International Sculpture Symposium \u201889, Sendai, Japan.<\/p>\n\n\n\n<p>1992 Committee member\/Vice Chairman Iwate-cho International Sculpture Symposium, Iwate, Japan.<\/p>\n\n\n\n<p>1993 Member, Symposion Lindabrunn, Austria. Art Director, 1994-96 Symposion Lindabrunn.<\/p>\n\n\n\n<p>1995 Co-ordinator, International Sculpture Conference, Lindabrunn, Austria.<\/p>\n\n\n\n<p>1998 Administrator, Iwate Art Festival UK98, Iwate, Japan<\/p>\n\n\n\n<p>One-person and group exhibitions, symposia, public and private commissions, collections in Japan, Germany, Austria and Great Britain<\/p>\n\n\n\n<p>\u201dyour sun is coming out\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>Hironori Katagiri schlie\u00dft mit seiner im Krastal gearbeiteten Skulptur \u201dyour sun is coming out\u201d an \u00dcberlegungen an, die sich in seinem Werk bereits fr\u00fch finden: die Thematik der offenen Skulptur und die Verbindung zwischen pr\u00e4ziser Form und der nat\u00fcrlichen Beschaffenheit des Steins. Seine Skulpturen scheinen letzterer zu folgen und beziehen ihre \u00fcber die Form hinausgehende Emotionalit\u00e4t vor allem aus der haptischen Struktur des Ausgangsmaterials.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Form des offenen Kreises, der Sonne und Sonnenfinsternis ist ein Motiv, das als Grundform vom K\u00fcnstler in unterschiedlichen Steinmaterialien vom harten, schwarzen Granit bis hin zum Indian Red Granite oder nun dem Krastaler Marmor in der diesj\u00e4hrigen Symposionsarbeit durch den K\u00fcnstler entwickelt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Hironori Katagiri sah dabei die Plastik bereits in den 1980er Jahren auch als konzipierte Form im Raum, die eine neue M\u00f6glichkeit f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis von Skulptur schaffen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>LUCIJA STRAMEC (1978, Slovenj Gradec)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Akademische Malerin. Studium der Malerei an der Kunstakademie Ljubljana,<\/p>\n\n\n\n<p>Diplom 2004 bei Prof. Zmago Jeraj und Prof. Dr. Nadja Zgonik,<\/p>\n\n\n\n<p>Masterabschluss bei Prof. Herman Gvardjan\u010di\u010d.<\/p>\n\n\n\n<p>Artist in Residence: Graz (Cultural City Network, 2008) und Paris (Cit\u00e9 Internationale des Arts, 2011). 2009 Preis f\u00fcr Malerei auf dem Mai-Salon des Slowenischen K\u00fcnstlervereins. Ihre Arbeiten waren auf zahlreichen Ausstellungen in Slowenien und im Ausland zu sehen. Lebt und arbeitet als Freischaffende in Maribor und Muta.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend \u017diga Rehar die schweren Massen dichter Magma bewegt, die eine Apotheose des Irdischen bedeuten, wirbeln die wie ein Hauch leichten Bilder von Lucija Stramec im offenen, luftigen Spiel des Lichts und lichterf\u00fcllter Schatten eines organischen Sprie\u00dfens von Bl\u00e4ttern, Trieben und Samen, der vom Wind zerstreuten Tr\u00e4ger eines vitalistischen Auftriebs des unendlichen Lebenszyklus. Ihre allegorische<\/p>\n\n\n\n<p>(sinnbildlich) Dimension wird unterstrichen durch eine Monochromatik, die an ein hinter geschlossenen Augen erscheinendes Phantombild erinnert, wenn in der Tiefe des Auges f\u00fcr ein oder zwei Sekunden das Nachbild eines momentanen visuellen Eindrucks zur\u00fcckbleibt. Doch die Bilder von Stramec versuchen noch mehr zu sagen, wenn sie uns durch Paraphrasen bekannte Kapitel aus der Kunstgeschichte daran gemahnen, dass sich auch das intimste Innere des Menschen und dessen verborgene Tods\u00fcnden im ganzheitlichen, unbewussten Empfinden der Welt widerspiegeln, wie es auch die unbeabsichtigte Wiederholung des ersch\u00fctternden Motivs der Leichenberge aus dem ber\u00fchmten Zyklus Wir sind nicht die Letzten von Zoran Mu\u0161i\u010d in einer Reihe von Bildern verschlungener Astgabeln monumentaler B\u00e4ume, die er in Spanien gefunden hatte, oder in den Heuhaufen, die als st\u00e4ndig wiederholendes Motiv auf seinen dalmatinischen Landschaftsbildern vorkommen, erkennen lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Helmut Machhammer&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Biograpfie<\/p>\n\n\n\n<p>geboren 1962 in Kalwang\/Austria<\/p>\n\n\n\n<p>1976 &#8211; 1980 HTL Ortweinplatz, Graz; bei Josef Pillhofer<\/p>\n\n\n\n<p>bis 1985 Akademie der bildenden K\u00fcnste, Wien; bei Joannis Avramidis<\/p>\n\n\n\n<p>lebt und arbeitet in St Margarethen o. T. 4, 9100 V\u00f6lkermarkt und im Krastal<\/p>\n\n\n\n<p>Tel. mobil 0699 1130 1449<\/p>\n\n\n\n<p>Preise<\/p>\n\n\n\n<p>1986 Theodor K\u00f6rner Preis<\/p>\n\n\n\n<p>1989 Preis der Wiener Handelskammer<\/p>\n\n\n\n<p>2002 F\u00f6rderungspreis des Landes K\u00e4rnten<\/p>\n\n\n\n<p>Texte zu Helmut Machhammers Arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist in den \u201epurzeln\u201c beginnend in der Mitte der 90er Jahre noch die aus dem Stein herausgearbeitete Skulptur \u2013 Figur \u2013 Endprodukt k\u00fcnstlerischen Schaffens, n\u00e4hert sich Helmut Machhammer in den Arbeiten j\u00fcngeren Datums aus einer anderen Richtung. Die Arbeiten mit dem Titel \u201einnen-au\u00dfen\u201c gehen von der Aufl\u00f6sung der Figur zugunsten des Erhaltenbleibens von normalerweise bildhauerisch abgetragenen Material aus. Dem gem\u00e4\u00df zeigen sich die Arbeiten als Marmorbl\u00f6cke mit \u00e4sthetischen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten folgenden, \u00fcberschneidenden Bohrungen, die in die Tiefe des Steins eine in sich versunkene menschliche Figur skizzieren. Feine Ausbrechungen und scharfe Grate, die im Zuge des Bohrens entstehen und f\u00fcr den Betrachter im Verfolgen der Linien der Figur sichtbar bleiben, sprechen von der mehr oder minder brachialen Arbeitsweise eines Eindringens in der Stein und brechen gleichzeitig mit der Ruhe und Statik der planen Au\u00dfenfl\u00e4chen. Endprodukt eines Schaffens nach diesen Prinzipien bleibt nicht nur eine als Hohlraum definierte figurale Skulptur, sondern eine Verdoppelung des skulpturalen Ansatzes als einerseits fig\u00fcrlich-skizzenhafter Leerraum, andererseits als abstrakt- verdichteter Block. (Mag. Anja Werkl)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sibylle von Halem<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>geboren in Deutschland 1963<\/p>\n\n\n\n<p>Lebte in USA &amp; Pakistan, von 1975 &#8211; 2003 in Glasgow, GB.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 2003 in Deutschland und \u00d6sterreich.<\/p>\n\n\n\n<p>Projekte und Ausstellungen seit 1985<\/p>\n\n\n\n<p>Studium<\/p>\n\n\n\n<p>1985 &#8211; 1986 City of Birmingham Polytechnic, GB. M.A. Fine Art<\/p>\n\n\n\n<p>1981 &#8211; 1985 Glasgow School of Art, GB. B.A. Hons. Fine Art \/ Sculpture<\/p>\n\n\n\n<p>Notizen zu den Arbeiten<\/p>\n\n\n\n<p>towards dawn<\/p>\n\n\n\n<p>Von der Decke h\u00e4ngend und leicht im Luftzug schaukelnd, ein Zuschnitt f\u00fcr ein etwas \u00fcberdimensioniertes Kleidungsst\u00fcck, offensichtlich noch im Entstehen begriffen, denn die F\u00e4den h\u00e4ngen herab, und die Innenseite ist nach au\u00dfen gekehrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie viel &#8220;Form&#8221; braucht es, um sich als Kleidungsst\u00fcck deuten zu lassen?<\/p>\n\n\n\n<p>Der &#8220;Stoff&#8221; ist ein Patchwork aus Papier, ein hauchzarter Panzer, die herabh\u00e4ngenden F\u00e4den wie eine feine Behaarung. Die Vorder- und R\u00fcckseite schweben dem Licht entgegen, ihre eigentliche Form vom Licht fast ausgel\u00f6scht. Die Transparenz des Materials schafft je nach Lichteinfall immer neue r\u00e4umliche T\u00e4uschungen, wie bei einer Kulisse im Theater.<\/p>\n\n\n\n<p>zur Form des &#8220;Puzzle-St\u00fccks&#8221;:<\/p>\n\n\n\n<p>Serie &#8220;talking in the night&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Installation aus Wachstafeln (&#8220;60 days and nights&#8221;), und eine Gruppe von digital bearbeiteten Fotografien, eine Destillation in mehreren Arbeitsg\u00e4ngen:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211;&nbsp; Zuerst, eine Sammlung von abgebrannten Kerzenstummeln, die 60 Tage, vor allem aber 60 Abende und N\u00e4chte des Zusammenseins und der Gespr\u00e4che mit anderen erlebt haben, w\u00e4hrend sie brannten<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211;&nbsp; und \u00e4hnlich wie Bernstein, diese Erlebnisse in ihren fl\u00fcchtigen Einzelheiten, aber auch feste Bestandteile aus ihrer unmittelbaren Umwelt in sich aufnahmen,<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211;&nbsp; die, klein, hart und \u00fcbrig geblieben, nachher wieder zusammen verfl\u00fcssigt wurden,<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp; mit den H\u00e4nden auf Augen, Mund und Ohren gedr\u00fcckt wurden, deren Abbildungen sich durch den Kontakt und den entstandenen Druck gegenseitig beeinflusst und auch verformt haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>GEDANKEN ZU DEN WERKEN VON DU\u0160AN KIRBI\u0160<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>St. Andrae 2013<\/p>\n\n\n\n<p>Du\u0161an Kirbi\u0161 wurde 1953 geboren. Er studierte Malerei an der Akademie der bildenden K\u00fcnste in Ljubljana. W\u00e4hrend seiner Studienzeit reiste er regelm\u00e4\u00dfig in die europ\u00e4ischen Kulturst\u00e4dte, wo er unter anderem im Britischen Museum auf der Abteilung f\u00fcr Druck und Zeichnung die Arbeiten der Renaissancek\u00fcnstler intensiv studierte. Nach Beendigung des Studiums besuchte er die Meisterklasse f\u00fcr Malerei und Grafik.<br>Von 1986 bis 1990 lebte und arbeitete er als DAAD Stipendiat und als freischaffender K\u00fcnstler in Berlin. Du\u0161an Kirbi\u0161 ist ordentlicher Professor an der Naturwissenschaftlich &#8211; technischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t in Ljubljana.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Werken von Kirbi\u0161 verflechten sich schon seit seinen fr\u00fchesten Pr\u00e4sentationen<\/p>\n\n\n\n<p>das Bed\u00fcrfnis nach k\u00f6rperlichem Erscheinungsbild der Gem\u00e4lde und die gleichzeitige Bildmetaphysik in all ihren Formen und Stadien; von kaum ahnbaren und nur schwer verbalisierbaren Gedankenans\u00e4tzen bis zu konzeptuellen Resonanzen in gut durchdachten Aufstellungen auf \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen und in Galerien. Von gro\u00dfer Bedeutung sind dabei die Parallelwelten des K\u00fcnstlers, die sich in niedergeschriebenen Gedanken, Rauminstallationen oder fotografischen Reihen vor uns entbl\u00f6\u00dfen und sich fortw\u00e4hrend und ununterbrochen auch in seinen Bildern und Gem\u00e4lden (Artefakten) ansiedeln. Wie tiefe und verdichtete Erfahrungen sublimer Wahrnehmungen, fast wie Obsessionen mit dem Bed\u00fcrfnis nach einem authentischen Erlebnis, vergegenst\u00e4ndlichen sie sich in vibrierenden Leinwandmembranen, hinter deren Gewebe eine in ihnen angesiedelte universale Urbildmetaphysik hervorstrahlt, manchmal brutal unmittelbar, manchmal verschleiert mit mysteri\u00f6sen, in der Schlinge der Existenz gefangenen Wahnvorstellungen des K\u00fcnstlers. Mit einer optisch taktilen und haptischen Sprache und der Unmittelbarkeit der gebrauchten Materien, wie z.B. Asche, Blut, Vitriol, Wachs, Pigmente usw., l\u00e4dt sie den Zuschauer in ein Labyrinth seiner eigenen substanziellen Erfahrungserlebnisse ein und \u00f6ffnet Wege zu seinen eigenen m\u00f6glichen Interpretationen. Kirbi\u0161 orchestriert formal seinen k\u00fcnstlerischen Gedanken und f\u00fchrt ihn gleichzeitig in die Aufschichtungen und Geflechte epistemologisch und historisch determinierter Kontexte. Ein scheinbar noch so naiver poetischer Blick, den er mit den Worten &#8220;duftender Akazienhain \u00fcber dem wogenden Gerstenfeld&#8221; beschreibt, verdichtet sich bei dieser Ausstellung in eine Verbindung von Wort und Materie, die von der strengen Forderung nach einer genauen gedanklichen und optischen Artikulierung geleitet wird. Sein K\u00fcnstlergedanke inspiriert sich und quillt von Projekt zu Projekt (Zeitbr\u00fccke, Grenzen und Begrenzungen, Myriorama, Passage &#8211; Paysage&#8230;) aus sich selbst, aus seiner eigenen semantischen Strukturierung und aus seiner in ein Geheimnis eingewickelten K\u00fcnstlerpoetik. In die pr\u00e4zise Aufschichtung der Bedeutung und Zeichen in den Bildern und Gem\u00e4lden von Kirbi\u0161 zieht die Forderung des K\u00fcnstlers nach einem radikalen Abstand von der deskriptiven Entbl\u00f6\u00dfung der Natur und noch st\u00e4rker von den modischen, engagierten Interpretationen, von manchmal nur trockener Anf\u00fchrung gesellschaftlicher und verhaltensbezogener Paradoxa und Transzendenzen ein. Seine Werke brauchen keine \u00dcbersetzung in die verbale Sprache, da er auch beim k\u00fcnstlerischen Schaffen eine popul\u00e4re Illustrierung der Gedankenkonstrukte vermeidet. Vollbracht ist alles schon in der k\u00f6rperlichen Anwesenheit der Gem\u00e4lde, ihrer Materie in der zeitlichen Erfahrung einer autonomen Bildsprache und im Vertrauen in die Arbitrarit\u00e4t des kreativen Willens. Die in das alchemistische Geheimnis eingewickelte Gem\u00e4ldereihe in dieser Ausstellung spricht uns mit einer einzigartigen Sensibilit\u00e4t, einer archaischen Materialit\u00e4t an, die weder nur ein Teil der Natur sein kann noch virtuell generiert werden kann. Diese Gem\u00e4lde sind K\u00f6rper geworden, der Sehkraft und dem Gesp\u00fcr ausgesetzt, Dokumente einer Eigenanamnese des K\u00fcnstlers.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/picasaweb.google.com\/116905732083908928767\/Vernissage1?authuser=0&amp;authkey=Gv1sRgCL3NmbDTnIX6mAE&amp;feat=directlink\">Zu den Bildern<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(03.10.2013) Beschreibung der ausstellenden K\u00fcnstler Hironori Katagiri, Lucija Stramec, Helmut Machhammer, Sibylle von Halem, Dusan Kirbis und Manfred M\u00f6rth Hironori KATAGIRI (Japan) 1958 Born in Kesennuma, Japan. 1981 Studied at Miyagi University of Education, Art Course, Sendai, Japan. 1982 &#8211; 85 Assistant Organiser, Symposion Lindabrunn, Austria. 1989 Organiser, Sendai International Sculpture Symposium \u201889, Sendai, Japan. &hellip;<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":8969,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-9079","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/st-andrae.info\/hr\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/9079","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/st-andrae.info\/hr\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/st-andrae.info\/hr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/st-andrae.info\/hr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/st-andrae.info\/hr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9079"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/st-andrae.info\/hr\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/9079\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/st-andrae.info\/hr\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8969"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/st-andrae.info\/hr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9079"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}